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| Benachbarte Abschnitte: | Geschichtliche Entwicklung Zielsetzungen des W3C bei der Entwicklung von XML XML in 10 Punkten nach W3C-Kurzcharakterisierung Die XML-Sprachfamilie |
XML dient der Strukturierung von Daten
Sie ist keine Programmiersprache sondern Satz von Vorschriften zum Entwurf von Textformaten und strukturierten Daten
Sie wendet sich an nicht speziell an Programmierer
XML erleichtert Programmierung von Datenverarbeitungssystemen
Sie ist erweiterbar, plattformunabhängig, international und lokalisierbar
XML sieht ein wenig aus wie HTML
Beide verwendet Markierungen (Tags) zum Auszeichnen der Inhalte
HTML verwendet nur vordefinierte Tags zur Formatierung der Darstellung
XML verwendet frei definierbare Tags zum Beschreiben der Inhalte (Semantik) bzw. deren Struktur - Form der weiteren Verarbeitung (bspw. Darstellung) ist der Anwendung überlassen
XML ist Text, aber nicht dazu gedacht, gelesen zu werden
XML-Daten werden in Textdateien gespeichert
Können entsprechend in beliebigen Texteditoren geladen und angezeigt und bearbeitet werden
Fehler in der Datei machen sie jedoch ungültig und damit unbrauchbar (im Gegensatz zu HTML) Anwendungen dürfen nicht spekulativ versuchen, Dateifehler zu beheben.
XML hat aufgrund des Design einen erhöhten Platzbedarf
Textdateien sind größer als Binärdateien gleichen Informationsgehalts
Kann auf anderer Ebene kompensiert werden (Kompression im Dateisystem bzw. Übertragungsweg)
XML ist eine Familie von Techniken
Auf XML bauen weitere Module auf
Erweiterung des Funktionsumfangs
Beispiele:
DTD/Schema : Techniken zur Typen- und Strukturdeklaration
DOM/SAX : Manipulationstechniken
XLink : Hyperlinks in und zwischen XML-Dokumenten
XPath : Adressierung von Elementen eines XML-Dokuments
CSS : Formatierungsanweisungen für die Darstellung
XSL/XSLT : XML-Stylesheet-Language / --Transformations
XML ist neu, aber so neu auch wieder nicht
XML-Entwicklung begann 1996, erste Recommendation 1998
XML basiert auf SGML, mit dem Versuch die besten Eigenschaften zu übernehmen, die Komplexität zu verringern und Erfahrungen mit HTML einfließen zu lassen
XML überführt HTML in XHTML
XML-Syntaktische Neuformulierung von HTML
XML ist modular
XML ermöglicht Entwicklung eigener Datenformate
Eindeutigkeit der Formate wird über Namensräume gewährleistet: Kombination von Dokumenten und Dokumenttyp-Definitionen somit möglich
XML ist die Basis von RDF und dem Semantic Web
Das Semantic Web ist ein Netz aus Sinn-Zusammenhängen
Das Resource Description Framework definiert eine XML-Syntax zur Darstellung von beschreibenden Daten
XML ist lizenzfrei, Plattform- und Herstellerunabhängig und gut unterstützt
XML wird von einem unabhängigen Gremium entwickelt
Es sind zwar Firmen vertreten, diese können den Standardisierungsprozess jedoch nicht dominieren
XML ist weit verbreitet, viele Hersteller bieten (kostenpflichtig/kostenfrei) Werkzeuge an, viele Produkte akzeptieren XML als Datenformat
XML ist nicht immer die beste Lösung, aber immer Wert, als Alternative in Betracht gezogen zu werden.






